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„Genuss ist keine Mode“ ist auf der Website des Dr. Kosch zu lesen, jenes Restaurants, mit dem sich Spitzenkoch Volker Drkosch erneut einen Michelin-Stern erkochen konnte. Dabei setzt er auf einem spannenden Mix aus hochwertigen und raffiniert arrangierten Speisen, auf ein höchstindividuelles Interieur und sehr präsente Musik. Im Interview hat er uns verraten, wie er sich immer wieder aufs Neue inspirieren lässt, warum der Begriff „Sternekoch“ eigentlich falsch ist und wie es sich angefühlt hat, mit einem Stern ausgezeichnet zu werden.

Volker Drkosch wollte eigentlich eine Laufbahn in der Hotellerie einschlagen. Da es seinerzeit keine klassische Ausbildung in diesem Bereich gab, klang der Einstieg über die Hotel-Gastronomie am erfolgversprechendsten. Schnell merkte er dabei, dass das Kochen, was eigentlich nur Mittel zum Zweck werden sollte, seine eigentliche Leidenschaft geworden war. Daraufhin folgte eine Bilderbuchkarriere in der Spitzengastronomie, die ihn durch ganz Deutschland führte und ihren ersten Höhepunkt erreichte, als Drkosch mit gerade einmal 30 seinen ersten Michelin-Stern als Küchenchef des Berliner Restaurants Portalis erhielt.

Nach Stationen im Hotel Main Plaza in Frankfurt, im Hofgut Wickstadt und im Navette wurde Volker 2009 Küchenchef im Düsseldorfer Victorian. Sowohl im Hotel Main Plaza als auch im Victorian wurde dabei seine Arbeit erneut mit einem Stern gewürdigt.

#Neuland: Das eigene Restaurant – Dr. Kosch

Nach 25 sehr erfolgreichen Jahren in den verschiedensten Küchen des Landes wagte Volker allerdings im Mai 2016 einen Schritt auf neues Terrain und eröffnete sein eigenes Restaurant an der Gerresheimer Straße in Düsseldorf. Das Restaurant, bei dem sich aufgrund der sehr stylishen und individuellen Einrichtung kaum erahnen lässt, dass es zu früheren Zeiten mal ein Schnell-Imbiss war, trug zunächst den klangvollen Namen „Bread & Roses“.

Schnell machte sich das Restaurant mit dem Erfolgsteam rund um Volker, Volkers „Partnerin in Crime“, Susanne Schmitt (Floristin des Jahres 2016)  und Michael Noack (Sommelier des Jahres 2015) einen Namen und wurde bereits Ende 2016 mit einem Stern ausgezeichnet.

Das tolle Konzept sprach sich sogar bis nach Paris herum, was allerdings auch dazu führte, dass der Name des Restaurants zum einjährigen Jubiläum auch gleich wieder geändert werden musste: Ein französisches Unternehmen mit Restaurants in Paris hatte sich die Namensrechte bereits gesichert. Somit wurde aus dem Bread & Roses schließlich das Dr. Kosch. Durch die Namensänderung ist selbstredend von der „kulinarischen Poesie“ nichts verloren gegangen. Neben Speisen „aus dem Glückslabor“ wird im Dr. Kosch auch „moderne Klassik“ zubereitet. Durch die offene Küche des Restaurants kann man dem Maître beim Erstellen seiner Kreation live verfolgen.

Im Interview hat uns Volker zudem auch verraten, welche Restaurants man unbedingt besuchen sollte, wenn man in der nächsten Zeit einen Kurztrip in die französische Hauptstadt plant.