Die 10 besten Restaurants in Berlin

Restaurant_Guide_Berlin_Titelbild
Ihr sucht nach einem richtig guten Restaurant-Tipp für die Hauptstadt? Ihr wisst aber noch nicht so recht, in welchem Stadtteil, nach welcher Küche oder welchem Koch ihr suchen sollt? Kein Problem!

Egal, ob ihr euch zum Jahrestag etwas Gehobeneres gönnen möchtet, ob Freunde in der Stadt sind und ihr ihnen (auch) die kulinarische Exotik Berlins beweisen müsst oder ob ihr grundsätzlich nach einem neuen Impuls sucht, wir haben vorgesorgt! Wir haben weder Kosten noch Mühen gescheut und haben euch einen praktischen Guide mit den aus unserer Sicht 10 besten Restaurants in Berlin zusammengestellt und zum Kurzinterview gebeten.
Hier findet ihr genau das kulinarische Erlebnis, von dem ihr auf der nächsten Party erzählen werdet.
Pauly Saal | Mitte
Alle Lebensmittel aus der Region rund um Berlin - neben dem Regionalbezug weitere spannende Landesküchen!
Nobelhart & Schmutzig | Kreuzberg
Heimischer Küchentisch mit einem Höchstmaß an Kreativität & Hipsterness
Restaurant Bieberbau | Wilmersdorf
Omnipräsentes Stuckateur-Handwerk, exzellente Sterneküche mit saisonal und monatlich wechselnde Karte
Tulus Lotrek | Kreuzberg
„Geschmackstieftauchen“ und „Intensitätsgipfel-Erklimmen“ - nach Vorbild eines großen Lebemanns
heimlichTreu | Mitte
Unmittelbare Gemütlichkeit gepaart mit sagenhafter Produktqualität
Lamazère Brasserie | Charlottenburg
Rue de Martyrs-Feeling in Charlottenburg - Detailverliebtheit, Top-Qualität & faire Preise
Quà Phe | Mitte
Leckere Suppen, exzellente Bánh bao & ausgezeichneter Kaffee mit vietnamesischem Einschlag!
Chutnify | Helmholtzkiez bzw. Kreuzberg
Knusprige und leichte Dosas, die man hier mit einer Reihe von tollen Currys und Eintöpfen bekommt!
Chicago William BBQ | Mitte
Purer, archaischer Fleischgenuss – ohne viel Chi Chi
Meyan | Schöneberg
Mediterrane Feinkost und modern interpretierte türkische Küche

Pauly Saal | Mitte

Das Pauly Saal gehört definitiv zu einer der besten Fine Dining Adressen der Hauptstadt. Ebenso eigenwillig wie die Inneneinrichtung in den Räumlichkeiten einer ehemaligen jüdischen Mädchenschule daherkommt – eine dekorative Riesen-Rakete ist über das Fenster zur Küche drapiert – sind auch die modernen Interpretationen der Gerichte von Chefkoch Arne Anker alles andere als langweilig. Die Lebensmittel werden allesamt aus der Region bezogen, denn Frische und höchste Qualität sind den Pauly Saal Machern besonders wichtig.

Neben dem regionalen Bezug zu Berlin und Umland mischen sich in die Cuisine des Pauly Saal auch weitere Landesküchen und teils unerwartete Zutaten. Garniert wird das spannende Angebot des Restaurants, das 2012 eröffnet und bereits 2013 mit einem Stern ausgezeichnet wurde, durch eine unschlagbare Weinbegleitung. Aus einer schier unglaublichen Auswahl von 600 Weinen wird durch den Sommelier der passende Wein ausgewählt. Im Sommer lockt zudem eine grandiose Terrasse.

Unser Highlight: Makrele, Gurken, Miso, Salzkraut | zusätzlich Ossetra Imperial Caviar, Preis: 24 €

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Für unser Menü arbeiten wir sehr eng mit einem regionalen Lieferantennetzwerk zusammen. Dabei achten wir auf die höchste Qualität und saisonale Verfügbarkeiten. Daher tauschen wir immer wieder einzelne Gänge aus, sodass sich unser Menü mit den Jahreszeiten stetig verändert.
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
modern,
kreativ,
regional

Nobelhart & Schmutzig | Kreuzberg

Irgendwo hinter dem Checkpoint Charlie und in Nachbarschaft zweier Spielhallen befindet sich das Restaurant Nobelhart & Schmutzig. Wie in modernen Restaurants üblich, gibt es auch hier keine räumliche Trennung zwischen Gastraum und Küche. Genauer gesagt, sitzen die Gäste in der Regel an einer Theke und werden somit unweigerlich immer auch Teil einer kulinarischen Inszenierung.

Gemanaged wir das Restaurant von Billy Wagner. Der frühere Sommelier, der für den ausgefallenen, wie aufmerksamkeitsstarken Namen verantwortlich ist, ist maßgeblich für das Konzept des Restaurants verantwortlich. Dieses sieht vor, ausschließlich auf Zutaten aus der Umgebung zu setzen. Das erfordert nicht nur ein Höchstmaß an Kreativität, sondern ist auch extrem spannend, da somit noch viel stärker exotische Kompositionen und Gerichte entstehen.

Durch den Abend geführt, werdend die Gäste durch Küchenchef Micha Schäfer. Sowohl hinsichtlich der Menü-Auswahl aber auch hinsichtlich der kulinarischen Geschichten, die es zu jedem Gang gibt und die sich beispielsweise mit der Herkunft der Zutaten befassen. Ende 2015 wurde das Restaurant – nur neun Monat nach Eröffnung – mit einem Michelin Stern ausgezeichnet.

Unser Highlight: Sellerie / Schwarzes Johannisbeerholz(Teil des Menus), Menu-Preis: Dienstag und Mittwoch, 95 €; Donnerstag bis Samstag und vor Feiertagen, 120 €

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Keines bleibt für immer, weil dafür die Kreativität von Micha Schäfer viel zu groß ist. Sicher ist aber, dass wir jedes Jahr versuchen immer die besten Produkt auf den Teller zu legen. Diese Jahr haben wir das erste Mal beste Erdbeeren bekommen.
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
Nobel, Hart und Schmutzig
Brutal Lokal

Restaurant Bieberbau | Wilmersdorf

Der Gastraum des Bieberbau kann auf eine lange und vor allem belebte Geschichte zurückblicken. Das omnipräsente Handwerk des Stuckateurmeisters Richard Bieber, der sich mit dem Restaurant selbst ein Denkmal setzte, stammt bereits aus dem Jahr 1894. Neben der exzellenten Küche ist das ein absolutes Highlight des Restaurants, welches auch entscheidend mit zum Michelin Stern beigetragen hat.

Auch dem Team um Inhaber und Küchenchef Stephan Garkisch liegen regionale Spezialitäten besonders am Herzen. Sie bringen im Bierberbau eine saisonal und monatlich wechselnde Karte auf die Tische. Hier können die Gäste aus drei Menüs (eines davon auch vegetarisch) wählen. Bei 3 – 5 Gängen bewegen sich die Preise bei höchster Qualität in einem sehr fairen Rahmen. Aus einer bewusst reduzierten und exquisiten Weinkarte, empfiehlt Sommelière Anne Garkisch zu jedem Gericht den passenden Wein. Für eine besondere Note sorgen außerdem auch die Kräuter und Gewürze des Restaurants. Denn diese stammen aus dem eigenen Kräuter- und Gewürzgarten des Restaurants, der sich in Brandenburg befindet.

Unser Highlight: Perlhuhnbrust mit gelben Navetten und Weinbergpfirsich (Teil des Menus), Menu-Preis: 49 €

Tulus Lotrek | Kreuzberg

Das nach dem französisschen Belle Epoque Maler Henri de Touluse-Lautrec benannte Restaurant, das dessen Namen absichtlich falsch wiedergibt, um nicht auf klasissche französsische Cuisine festgenagelt zu werden, möchte seinem Namenspatron vor allem ein Denkmal setzen, weil dieser nicht nur ein großer Künstler, sondern auch ein großer „Fresser“ und Lebemann war.

Das Restaurant von Ilona Scholl und Maximilian Strohe wurde 2016 eröffnet und folgt bei seiner Küche keinen starren Ideen, sondern erfindet sich im besten Sinne immer wieder neu. Bei den modernen Interpretationen geht es laut eigener Aussage um das „Geschmackstieftauchen“ und das „Intensitätsgipfel-Erklimmen“. Zu absolut fairen Preisen wird hier beispielsweise Jakobsmuschel in Muschelsud & Kamille oder auch das trocken gereifte Aubrac-Rind aus Barnim, das mit schmackhafter Kraftbrühe, mit schwarzem Knoblauch und einer unverwechselbaren Sauce béarnaise daherkommt, serviert. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen super sympathischen Service!

Unser Highlight: trocken gereiftes aubrac-rind aus barnim (Teil des Menus), Menu-Preis: 99 €

Im Gespräch

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Wir haben keine Signature-Dishes, das wäre uns, ehrlich gesagt, zu langweilig - aber man könnte sagen, wir haben einen Signature-Stil. Ein typisches Gericht wäre zum Beispiel die Jakobsmuschel mit stark einreduzierter Jakobsmuschelbrühe, Kamillenbutter, Selleriepüree und getrocknetem Jakobsmuschelrogen. Ein Napfgericht, durch das man den Löffel ziehen kann. Gern schichten und legieren wir, so dass man beim Essen nicht anders kann als den beabsichtigten Zusammenklang zu erzeugen.
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
dirty pretty flavour-blending (das sind genau genommen nur zwei, aber das trifft's ganz gut!)

heimlichTreu | Mitte

Angesiedelt zwischen der Berliner Mauer Gedenkstätte und der Zionskirche, hat das heimlichTreu tatsächlich etwas Verstecktes, gar Heimliches und möchte von Kennern gefunden werden. Denn das Restaurant befindet sich in einem Hinterhof auf der Anklamer Straße. Zu jeder Zeit des Tages lohnt sich dieser Weg, da das heimlichTreu sowohl mit einer tollen Atmosphäre als auch mit einem tollen Repertoire überzeugen kann. Das Interieur scheint wie bei Inga Lindström oder Kurt Wallander geliehen (das ist ein Kompliment!), denn die dunkleren und erdigen Töne in Kombination mit der holzlastigen Einrichtung sorgen für unmittelbare Gemütlichkeit.

Egal ob Vorspeise, Hauptgang oder Nachtisch: Die Produktqualität im heimlichTreu ist atemberaubend. Daneben leben die Gänge von absoluter Kreativität und Mut zum Ausgefallenen. Ob man sich dabei die Schwertmuschel mit Kumquats schmecken lässt, die Fischstäbchen mit Zitronenkaramell und Spinat oder den angenehm säuerlichen Brokkoli – in allen Gerichten ist die Leidenschaft des Teams voll und ganz zu spüren.

Unser Highlight: Lamm_Artischocke_Estragon, Preis: 21 €

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Wir haben eine saisonal wechselnde Karte, bei der alle Gerichte im Abstand von ca. 2 Monaten ausgetauscht werden. Alle außer eines: Pulpo_Chorizo_schwarzer Knoblauch. Das ist im Moment noch eine Vorspeise die wir seit unserer Eröffnung im Oktober 2016 auf unserer Karte haben. Aufgrund des übermäßig positiven Feedbacks von Seiten unserer Gäste als auch von verschiedenen Medien blieb dies bisher das einzige Gericht das dauerhaft auf der Karte steht. Man könnte es also als unseren Signature Dish bezeichnen. Mit der kommenden Karte werden wir dieses auch erstmalig als Hauptgang definieren.
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
unkonfessionell, entspannt, stilvoll - sind die Adjektive welche die Herangehensweise an Themen wie Kulinarik, Interieur und Gastgebertun bei uns am besten beschreiben.

Lamazère Brasserie | Charlottenburg

Wenn man die Brasserie Lamazère betritt, hat man eigentlich eher das Gefühl, sich auf der Rue de Martyrs zu befinden statt am Stuttgarter Platz. Das Restaurant ist nämlich im absolut typischen Pariser Bistrostil gehalten und verzichtet problemlos darauf, hippsterigen Interieur Zwängen nachzukommen. Geleitet wird der Laden von Régis Lamazère, der quasi die französische Sterneküche mit der Muttermilch aufgesogen hat, denn schon sein Vater führte in Paris ein Drei-Sterne-Restaurant. Nach verschiedensten Stationen rund um den Globus verschlug es ihn zuletzt nach Berlin, wo er 2013 sein eigenes Restaurant eröffnete.

Bei aller Detailverliebtheit und der Top-Qualität der Zutaten, ist die Preisgestaltung der Brasserie Lamazère sehr kundenorientiert: Vorspeisen gibt es ab 12 €, Hauptgänge ab 22 € und Desserts ab 8 €. Wer sich für ein 3-Gang-Menü entscheidet, liegt bei 38 €. Absolute Highlights der Karte sind beispielsweise: Oeuf Cocotte, Ratatouille oder das über Stunden gegarte Schweine-Confit. Zu den hochwertigen Speisen kann man in der Brasserie Lamazère ausgewählte Tropfen aus den berühmten französischen Weingebieten genießen.

Unser Highlight: Milchreis mit Salzkaramel & Mandeln, Preis: 8 €

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Milchreis mit Salzkaramel & Mandeln
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
Französisch, Landküche & Modern

Quà Phe | Mitte

Berlin mangelt es nicht gerade an vietnamesischen Restaurants, doch in Sachen Qualität, Auswahl und „Authentizität“ liegt das Quà Phe ganz weit vorne. Wenn man das Quà Phe betritt, fällt einem vor allem die Innenausstattung und Dekoration auf, die geradewegs aus Ho-Chi-Minh-Stadt hinüber teleportiert scheint. Neben ausgezeichnetem Kaffee mit vietnamesischem Einschlag gibt es im Quà Phe (Namensbedeutung: Kombination aus „Ca Phê“ [vietnam. „Kaffee“] und „Quà“ [vietnam. „naschen“]) leckere Suppen, typisch vietnamesische Sticky Reis-Gerichte und kleinere Speisen wie die exzellenten Bánh bao (Weizenmehlklöße gefüllt mit Hähnchen-, Rind- oder Schweinefleisch) – allesamt äußerst liebevoll angerichtet.

Und das Beste? Die Preise des Quà Phê sind absolut unschlagbar! Kleinere Vorspeisen gibt es schon ab 2,80€ und auch die Hauptgerichte bewegen sich zwischen 4,50 € – 6,90 €. Nun gibt es also keine Ausrede mehr: Ab in die Max-Beer-Straße 37. Wer dem Abend eine weitere besondere Note geben möchte, der kommt mit seinen Freunden ins Quà Phe. Denn so kann man nach bester Tapas-Manier eine Vielzahl verschiedener Speisen bestellen und teilen.

Unser Highlight: Cháo gà (Reisbrei mit Huhn), Preis: 4,50€

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Welches ist euer absolutes Signature-Gericht?
Es ist schwer zu sagen, welches unser Signature -Gericht, da es einige Favoriten gibt, aber ich würde sagen, „Bánh Bao“. Bánh Bao ist vietn. gedämpftes Weichbrötchen, welches süßlich schmeckt und welches man mit verschiedenen herzhaften Füllungen bekommt.

Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Eindeutig die “Phở Cuốn“ - vietnamesische Reis Crêpes. PC ist eher im nordvietnamesischen Raum bekannt als im Süden. Es sind weder Sommerrollen noch Frühlingsrollen. Um es kurz zu beschreiben, es ist die trockene Version der Pho Suppe. Es gibt diese bei uns mit 2 Optionen, mit Rind- oder Kräutertofu Füllung.
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
innovativ
unique
authentisch

Chutnify | Helmholtzkiez bzw. Kreuzberg

Kunterbunt gemischtes Interieur, kunstvoll bemalte Wände, Gewürzgläser und alte Radios, die in einen alten Schrank drapiert wurden: Das Chutnify ist auf keinen Fall ein indisches Restaurant „von der Stange“ wie es einem vielfach in Berlin begegnet. Die Kreativität bei der Ausgestaltung des Gastraums setzt sich auch bei der Zusammenstellung und Ausgestaltung der Speisen fort. Denn hier werden nicht, wie leider viel zu oft, Einheitsaromen unter schweren Soßen versteckt – ganz im Gegenteil! Es geht bisweilen wunderbar leicht zu. Wie etwa bei der Spezialität des Hauses, den knusprigen und leichten Dosas (eine Art Pfannkuchen). Diese Spezialität bekommt man, gefüllt mit einer Reihe von Currys und Eintöpfen. Diese können von klassischen Masala-Kartoffeln bis hin zum wunderbaren Keema Mattar (Würziges Hackfleisch mit Erbsen und Ingwer) reichen.

Darüber hinaus verzaubert das Chutnify seine Gäste mit modernen und teils exotischen Gerichte, die so die Dosas toll ergänzen. Dabei fällt vor allem die würzige "Bombay Bhel" und natürlich das Samosa Chaat (chaat = Snack) mit spritzigen Granatapfelkernen. Wer noch unsicher ist, kann sich auch erstmal bei einer gemischten Platte durchsnacken. Den besonderen Chutinify-Flair kann man in Berlin im Übrigen gleich an zwei Standort erleben. Sowohl in Kreuzberg als auch in Prenzlauer Berg gibt es leckere Dosas in einzigartigem Interieur.

Unser Highlight: Mysore Masala, Preis: 9,20€

Chicago Williams BBQ | Mitte

Das Chicago Williams auf der Hannoverschen Straße in Mitte ist ein absolutes Paradies für Fleischliebhaber. Um es auf einen sehr einfachen Nenner zu bringen, gibt es zwei Optionen: Zum einen Sandwiches - Fleisch im Brötchen – oder eben der pure, archaische Fleischgenuss – ohne viel Chi Chi. Unabhängig davon, was gerade auf den Grill kommt – ob Huhn, Schwein oder Rind – die Qualität des Fleisches ist durchweg hervorragend. Diese „seriöse Grillerei“ betreibt man hier nun bereits seit 2012 sehr erfolgreich. Ganz besonders zu empfehlen sind neben den wunderbaren Fleischplatten auch die Rippchen vom vom Jungschwein oder die üppig belegten Sandwiches. Fleischlose Beilagen gibt es tatsächlich auch: Sauerkraut, Coleslaw oder Baked Beans könnten theoretisch auch das Herz von Vegetariern erfreuen – theoretisch :)

Zum Fleischgenuss empfiehlt sich übrigens ein Blick in die Bier-Karte. Dort findet sich nämlich ein gutes Dutzend handwerklich gebraute Biere von kleinen Brauereien, die sowohl aus der Flasche oder aus dem Bierhumpen genossen werden können. Idealerweise findet das Gelage dann mit ein paar Mezcal einen krönenden Abschluss.

Unser Highlight: Philly Cheese Steak mit Cole Slaw, Preis: 15€

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Chicago Beach Style Baby Back Ribs!
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
Stabil - Lecker - Angetrunken

Meyan | Schöneberg

Berlin ist wirklich nicht gerade arm an Dönerläden. Der Legende nach, wurde die Dönertasche in ihrer heute bekannten Form ja sogar hier erfunden. Doch natürlich hat die türkische Küche noch so viel mehr zu bieten als einen schnellen Döner auf die Hand. Ein Paradebeispiel dafür ist das Meyan in Schöneberg! Im wunderbar lichtdurchfluteten Gastraum wird mediterrane Feinkost und eine modern interpretierte türkische Küche auf den Tisch gebracht. Schon beim Betreten des Ladens wird man in den Bann der Vitrine gezogen, denn hier lagern seltene orientalische und mediterrane Kreationen, die probiert werden möchten. Neben mit Auberginen ummantelte Hackbällchen oder Artischockenherzen mit Walnüssen gibt es hier viele weitere exotische Pasten.

Das Meyan ist zu jeder Tageszeit eine sichere Anlaufstelle. Absolut zu empfehlen ist die Dattel-Chilli-Paste (die fängt süß an und dann kommt leicht der Chilli Geschmack raus). Beim Frühstück ist das Menemen ein absolutes "Muss" (eine Eierspeise mit einer Tomaten-Paprika Sauce), die gerne auch mit Schafskäse oder Sucuk (türkische Knoblauchwurst) gegessen wird. Am Abend sind vor allem die Manti (türkische Minimaultaschen mit Joghurtsauce) ein absoluter Renner. Daneben kommt auch das Kulturelle im Meyan keinesfalls zu kurz: Die Inhaber Cigdem und Ali stellen eine Vielzahl an Büchern türkischer Autoren in deutscher Sprache aus.

Unser Highlight: Manti (türkische Minimaultaschen mit Joghurtsauce)

Im Gespräch:

1. Welches ist euer absolutes Signature-Gericht? Welches Gericht wird wahrscheinlich für immer auf eurer Karte bleiben?
Unser absoluter Highlight bei den Pasten ist die Dattel-Chilli-Paste (die fängt süß an und dann kommt leicht der Chilli Geschmack raus - ist aber auch für "Nichtscharfesser" sehr lecker). Beim Frühstück ist ein absolutes "Muss" unser Menemen (das ist eine Eierspeise mit einer Tomaten-Paprika Sauce), wird auch gerne mit Schafskäse oder Sucuk (türkische Knoblauchwurst) gegessen. Und von den warmen Speisen definitiv die Manti (türkische Minimaultaschen mit Joghurtsauce).
2. Mit welchen drei Adjektiven würdet ihr euer Restaurant und eure Küche charakterisieren?
authentisch,
türkische Küche mit modernen Akzenten,
gemütlich

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.