#18: Interview mit der besten deutschsprachigen Foodbloggerin Karin Stöttinger oder „Shaking Salad“

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Jetzt zum Nachmachen: ► ► Weihnachtlicher Bratapfel

[Zuerst erschienen bei: "Geschmacksmomente.com" von Karin Stöttinger]

ZUTATEN
• 100 g Couscous
• 120 ml Wasser
• 1 TL brauner Zucker
• 1 Msp Kardamonpulver
• 1 Msp Zimtpulver oder 1 Stange Zimt

FÜLLUNG
• 6 Stück Äpfel (Sorte Boscop oder Topas)
• 35 g getrocknete Datteln
• 20 g Rosinen
• 30 g Mandelsplitter geröstet
• 30 g Walnüsse

VANILLESAUCE
• 1 Pkg Bio Puddingpulver mit Bourbonvanille
• 0,5 Liter Milch
• 2 EL Zucker


ZUBEREITUNG
1) Für den Couscous das Wasser mit dem Zucker und den Gewürzen zum Kochen bringen und den Couscous einrühren. Deckel schließen, Topf beiseite stellen und für mindestens 10 Minuten quellen lassen.
2) Die Äpfel waschen, abtrocknen und den Deckel abschneiden. Die Äpfel mit einem Teelöffel aushöhlen. Die Kerne und den Strunk weggeben und das restliche Fruchtfleisch klein würfelig schneiden und zur Füllung geben.
3) Für die Füllung die Datteln entkernen und klein würfeln. Die Mandelsplitter in einer Pfanne leicht anrösten. Die Rosinen in einem Sieb gut abwaschen. Die Walnüsse klein hacken. Alle Zutaten unter den Couscous und die Apfelstücke mengen.
4) Die ausgehöhlten Äpfel mit der Masse füllen und in 6 Gläser schichten. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 15 Minuten backen.
5) Für die Vanillesauce dreiviertel der Milch in einem Topf zum Kochen bringen. In einer Schüssel die restliche Milch mit dem Puddingpulver und dem Zucker verrühren. Das Milch-Pudding-Gemisch in die kochende Milch einrühren, bis ein dickflüssiger Pudding entsteht. Wer möchte, kann die Vanillesauce mit etwas mehr Milch flüssiger machen.
6) Die heißen Bratäpfel mit Vanillesauce verfeinern und warm servieren.

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Karin Stöttingers Erfolgsgeheimnis ist so einfach wie genial: Sich einfach sehr hohe Ziele setzen und diese dann im Anschluss auch noch erreichen. Dieses Konzept ging nicht nur bei ihrem ersten Kochbuch auf, das aus dem Stand zum Bestseller wurde, sondern ebenso bei ihrem Blog, der in Deutschland und Österreich Awards abräumte. In unserem Interview hat sie uns erklärt, wie sie auf das Thema Foodblog und Kochbuch gekommen ist, woher sie ihre Inspiration bezieht und welche Restaurants man definitiv besuchen sollte.

Als Karin Stöttinger im August 2014 ihren Blog Geschmacksmomente.com startete, hatte sie ein großes Ziel vor Augen: Zum einen wollte Sie möglichst viele Menschen für ihre tollen und gesunden Rezepte im Internet begeistern, zum anderen arbeitete sie akribisch an ihrem ersten physischen Kochbuch.

Woher kam aber die Idee für ihr Kochbuch? Letztlich ist der Erfolg des gesamten Projektes vor allem einer zu verdanken: der US-Serie „Baywatch“. Denn auf den Spuren von David Hasselhoff, Carmen Electra oder Pamela Anderson wandelnd, wollte sich Karin irgendwann einmal als Wellenreiterin versuchen. Schließlich fand sie sich tatsächlich in einem Surf-Kurs im Süden Spaniens wieder, wo der Camp Koch täglich frische Salat-Variationen im Glas servierte. Eine ebenso innovative wie praktische Idee, die auch später bei den Kollegen und Chefs in Karins Büro sehr gut ankam. Hier wurde sie ermutigt, doch mehr aus diese Sache zu machen.

Hammerquote: Von 7 Verlagen wollten 6 ihr erstes Kochbuch verlegen!

Gesagt, getan: Auch der hart umkämpfte Markt für Kochbücher konnte sie schließlich nicht von ihrem Vorhaben abbringen. Zusammen mit einer befreundeten Fotografin und einem befreundeten Designer entwickelte sie ein Konzept, das am Ende 6 von 7 Verlagen veröffentlichen wollten!

In ihren Büchern wie auch auf ihrem Blog folgt sie dabei stets dem Motto „einfach kreativ kochen“ und erreicht damit monatlich tausende von Lesern. Ihr Blog wurde daher schon mit dem Food Blog Award in Deutschland und Österreich ausgezeichnet, während ihre Bücher („Shaking Salad“ und „Shaking Salad low carb“) aus dem Stand zu Bestsellern wurden und mittlerweile sogar in mehrere Sprachen übersetzt wurden.

Im Interview hat uns Karin viele coole Tipps gegeben und hat dabei insbesondere das Reisen als perfekte Inspirations-Quelle für alle Kulinarik-Fans und angehende Food-Blogger hervorgehoben. In der Sendung hat sie uns unter anderem von ihrem Besuch bei der slowenischen Köchin Ana Roš erzählt, die durch die Netflix Serie „Chef’s Table“ einer noch größeren Öffentlichkeit bekannt wurde und kürzlich sogar die Auszeichnung zur besten Köchin weltweit erhielt. Neben weiteren Restaurant-Tipps hat Karin auch ein Rezept mitgebracht, das für Sommer-Gefühle während der kalten Jahreszeit sorgt.

Wie immer gilt also: Reinhören lohnt sich!

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