#15: Interview mit Thomas Hörner von „Weingut Hörner“ oder „Stier, Steinbock & Widder“ 

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Qualität & harte Arbeit, beste Trauben, super Zulieferer & super Mitarbeiter – das ist die Erfolgsformel von „Weingut Hörner“. Doch nicht nur das: Das Wein-Label besticht neben hervorragendem Geschmack seiner Produkte auch durch einen sehr modernen und innovativen Markenauftritt. Dorthin zu kommen, hat natürlich eine gewisse Zeit gedauert. Winzer Thomas Hörner hat uns im Interview mit auf diese Reise genommen und zudem erklärt, was einen guten Wein ausmacht und welche die besten Weinanbau-Gebiete sind.

Thomas Hörner ist quasi auf dem Weinberg groß geworden. Wie sollte es in einer der Top Wein-Regionen Deutschlands anders sein: Er stammt aus einer Winzer-Familie, die bereits seit Generationen Weinreben anbaut und pflegt. Vor 25 Jahren entschloss sich sein Vater schließlich das Weingschäft weiter zu professionalisieren und den hergestellten Wein, wie man sagt, „auf die Flasche zu füllen“. Da das alte Weingut auf Dauer allerdings zu klein wurde, bezog man 2009 den Hainbachhof. Der auch namensgebend für die Wein-Marke der Eltern ist.

Da die Bedingungen für sehr gute Weine im südpfälzischen Hochstadt (Pfalz), das zwischen Landau und Speyer gelegen ist, ideale sind, beschloss Thomas Hörner früh, irgendwann den perfekten Wein herstellen zu wollen. Dieses Ziel verfolgte er 2010 zum ersten Mal aktiv mit einem eigenen Weinbau-Projekt. Inspiriert von einem Auslands-Praktikum in Burgund, brachte er unter dem Label „Thommy Hörner“ seine ersten Eigenkreationen auf den Markt und konnte bereits schnell erste Erfolge feiern. Der richtige große Durchbruch blieb zunächst aber noch aus. Viele Weinproben und einen Beratungseinsatz einer Kreativ- und Kommunikationsagentur später, wurde aus „Thommy Hörner“ schließlich „Hörner“. Reduce it to the max, also.

Drei Weinlinien – alles Rund um die Hörner

Das galt auch für die Kategorisierung seiner Weinlinien. Drei sind es nun an der Zahl.
Diese folgen einem einfachen System: Sie werden jeweils von einem Tier versinnbildlicht, das, klar, Hörner trägt. Zum einen gibt es dabei die Stier-Linie, die mit sehr guten Einsteiger-Weinen aufwarten kann. Des Weiteren die Steinbock-Weine – unter anderem Grauburgunder, Weisburgunder und Gelber Muskateller. Und dann natürlich die Widder-Linie mit den etwas komplexeren Weinen, die gerne mal anecken dürfen und dabei „beeindruckend mutig“ sind.

Wie es genau zu dieser exotischen Benennung gekommen ist und was es mit dem „Bier auf Wein…“ Sprichwort auf sich hat, erfahrt ihr in unserer neusten Episode!

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